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Art Clay Silber und Art Clay Bronze einfach erklärt

Meine Erfahrungen mit Art Clay Silber und Art Clay Bronze

Als ich zum ersten Mal von Art Clay gehört habe, war ich sofort fasziniert. Die Vorstellung, meine Anhänger für meine Malas künftig selbst gestalten und aus einer weichen Modelliermasse echte Schmuckstücke aus Silber oder Bronze herstellen zu können, hat mich von Anfang an begeistert.

 

Ich dachte damals, dass es wahrscheinlich gar nicht so schwierig sein würde. Etwas modellieren, trocknen lassen, brennen und schon ist der Anhänger fertig. Heute weiss ich, dass viel mehr dahintersteckt und das sowohl das Designen als auch die Verarbeitung und Fertigstellung deutlich anspruchsvoller sind, als ich es mir am Anfang vorgestellt habe. Genau das macht Art Clay für mich aber so spannend.

 

Was ist denn Art Clay überhaupt?

Art Clay ist eine Modelliermasse, die aus feinsten Metallpartikeln, Wasser und einem organischen Bindemittel besteht. Solange das Material feucht ist, lässt es sich formen und bearbeiten. Erst beim Brennen geschieht das Entscheidende: Das Bindemittel verbrennt vollständig und die Metallpartikel verbinden sich dauerhaft miteinander. Aus der weichen Modelliermasse entsteht so, je nach verwendetem Material, ein Schmuckstück aus Feinsilber oder Bronze. Genau diese Verwandlung macht Art Clay für mich so faszinierend.

 

Es sieht einfacher aus, als es tatsächlich ist

Wer Videos über Art Clay anschaut, bekommt schnell den Eindruck, dass alles ganz einfach ist. Genau das habe ich am Anfang auch gedacht. Doch bereits nach den ersten Versuchen wurde mir klar, dass dieses Material zwar unglaublich vielseitig ist, gleichzeitig aber viel Übung verlangt.

 

Als ich mit Art Clay angefangen habe, musste ich lernen, dass auch Fehlschläge dazugehören. Auch ich habe Anhänger entworfen, die beim Trocknen und anschliessendem Schleifen gebrochen sind oder bei denen der Brand nicht das gewünschte Ergebnis gebracht hat. Gerade diese Erfahrungen gehören zum Lernprozess und helfen dabei, mit jedem Schmuckstück besser zu werden.

 

Schon das Modellieren braucht etwas Geduld. Vor allem mit Art Clay Silber muss zügig gearbeitet werden, da das Material relativ schnell trocknet. Zwar kann es mit Wasser wieder angefeuchtet werden, doch dabei können feine Risse entstehen, die bis ins Innere reichen. Beim Schleifen sind diese oft noch nicht sichtbar und zeigen sich häufig erst nach dem Brennen. Dann ist es deutlich aufwendiger, sie durch Schleifen und Polieren wieder zu entfernen. Mit der Zeit habe ich gelernt, dass nicht nur das Modellieren entscheidend ist. Einer der wichtigsten Arbeitsschritte beginnt erst nach dem Trocknen.

 

Schleifen ist das A und O

Heute weiss ich, dass das sorgfältige Schleifen nach dem Trocknen einer der wichtigsten Schritte überhaupt ist. Genau in diesem Moment entscheidet sich, wie viel Arbeit nach dem Brennen noch auf einen wartet.

 

Je sauberer das Schmuckstück jetzt ausgearbeitet wird, desto einfacher wird die Nachbearbeitung später. Nach dem Brennen lässt sich das Metall zwar noch schleifen und polieren, der Aufwand ist dann jedoch wesentlich grösser. Manche Stellen sind nur noch schwierig zu erreichen und kleine Fehler lassen sich nicht mehr so leicht korrigieren. Auch das musste ich zuerst lernen. Mit jedem Anhänger sammelt man neue Erfahrungen und entwickelt mit der Zeit ein Gefühl dafür, worauf es wirklich ankommt.

 

Warum ich heute mit Silber und Bronze arbeite

Meine ersten Schmuckstücke entstanden aus Art Clay Silber. Nach dem Brennen erhält man Feinsilber mit einem Silbergehalt von 99,9 Prozent. Ich liebe den hellen Glanz und die feinen Details, die mit Silber möglich sind.

 

Da sowohl Silber als auch Art Clay Silber in der letzten Zeit jedoch deutlich teurer geworden sind, wollte ich eine Alternative kennenlernen. So bin ich auf Art Clay Bronze gestossen. Bronze hat ihren ganz eigenen Charakter. Der warme goldfarbene Farbton gefällt mir sehr und verleiht den Schmuckstücken eine besondere Ausstrahlung. Gleichzeitig ist die Verarbeitung deutlich anspruchsvoller.

 

Bronze stellt ganz andere Anforderungen

Während Silber relativ unkompliziert gebrannt werden kann, benötigt Art Clay Bronze zwingend einen Brennofen. Der Brennvorgang erfolgt in zwei Schritten: Zuerst wird das Schmuckstück auf einem Gitter vorgebrannt und anschliessend in Aktivkohle fertig gebrannt. Was viele nicht wissen: Es gibt nicht einfach die eine richtige Brenntemperatur. Je nach Hersteller und Art des Clays unterscheiden sich die Empfehlungen. Deshalb gehört auch einiges an Ausprobieren dazu. Temperaturen, Brenndauer und das gesamte Brennprogramm müssen aufeinander abgestimmt werden.

 

Auch ich habe verschiedene Einstellungen getestet, bis ich Ergebnisse erreicht habe, mit denen ich wirklich zufrieden war. Und selbst heute kommt es noch vor, dass ein Brand nicht gelingt und ein Schmuckstück in das man viel Zeit investiert hat misslingt.

 

Geduld gehört dazu

Wenn ich heute einen Anhänger beginne, weiss ich, dass jedes Schmuckstück Zeit braucht. Zwischen dem ersten Entwurf und dem fertigen Anhänger liegen viele einzelne Arbeitsschritte. Modellieren, trocknen lassen, schleifen, brennen, bürsten, polieren und immer wieder genau hinschauen. Jeder dieser Schritte trägt dazu bei, wie das fertige Schmuckstück am Ende aussieht.

 

Gerade diese Kombination aus Kreativität, Technik und Erfahrung macht für mich den besonderen Reiz von Art Clay aus. Es ist ein Material, das einen immer wieder Neues lernen lässt.

 

Meine Art Clay Anhänger

Auch heute lerne ich mit jedem neuen Anhänger noch dazu. Genau das macht Art Clay für mich so spannend. Es ist ein Material, das mich immer wieder herausfordert und gleichzeitig begeistert. Viele der Art Clay Silber- und Art Clay Bronze Anhänger, die aus diesen Erfahrungen entstanden sind, findest Du in meinem Shop. Vielleicht gefällt Dir ja der eine oder andere Anhänger genauso gut wie mir.

 

Art Clay wird mich bestimmt noch lange begleiten.

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